KoKi Newsletter November 2016

Newsletter KoKi Stadt und Landkreis Hof – Netzwerk frühe Kindheit – Ausgabe 3/2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Weg erhalten sie unseren aktuellen Newsletter „Koordinierender Kinderschutz in Stadt und Landkreis Hof“ in der Ausgabe November 2016 zur Information und zum Verbleib. Gern können Sie diesen auch an interessierte Dritte weitergeben. Mit diesem Newsletter informieren wir über Entwicklungen den Koordinierenden Kinderschutz (KoKi) und Frühe Hilfen in Stadt und Landkreis Hof.

Nennung von Veranstaltungsterminen

Gern nehmen wir auch Hinweise zu interessanten Themen, passenden Veranstaltungen oder Terminen in unserem KoKi-Newsletter auf. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, uns übergreifende Veranstaltungen / Fortbildungen aus der Region Stadt und Landkreis Hof zu benennen. Auf unseren KoKi-Webseiten veröffentlichen wir diese, sofern sie inhaltlich passen, gern. Auf der Website www.koki-hof.de finden Sie u.a. aktuelle Hinweise zu unseren und externen Veranstaltungen.

Erweiterung unseres E-Mailverteilers

Unseren E-Mail-Verteiler erweitern wir kontinuierlich, weshalb sie gegebenenfalls unseren Newsletter erstmalig oder im Zusammenhang mit Informationen zum Runden Tisch doppelt erhalten. Wir bitten in diesem Fall um Ihr Verständnis.

Gern können Sie uns per Email weitere potenzielle Adressaten nennen, damit wir diese in unseren Verteiler aufnehmen. Falls sie den Newsletter zukünftig nicht mehr erhalten möchten, geben sie uns bitte kurz eine entsprechende Rückmeldung. Wir entfernen Sie dann aus dem KoKi-Verteiler.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung.

Gabriele Roth und Thomas Funke

KoKi Landkreis und Stadt Hof

 

KoKi Koordinierende Kinderschutzstelle

 

 

 

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Termin Treffen Inklusion Hochfranken e.V. am 17.11.16

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Inklusion Hochfranken e.V.,

hier der Termin für das nächste Treffen zu dem wir Euch herzlich einladen.
Bei dem Treffen handelt es sich um einen offenen Treff/Elternstammtisch, zu dem Gäste jederzeit willkommen sind

Donnerstag 17.11.2016 um 19.30 Uhr

Hopfenhäusla, Schützenstraße 22, 95213 Münchberg

Das Bundesteilhabegesetz soll Schluss machen mit Benachteiligungen für Menschen mit Behinderung.
Doch kurz vor der Verabschiedung ist fraglich, ob das Gesetz dieses Ziel erreichen wird. Wie ist der Stand – und was kann man tun, damit bald gleiches Recht für alle gilt?
Mit der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs beginnt das politische Tauziehen um dessen Inhalte.

https://www.aktion-mensch.de/magazin/gesellschaft/bundesteilhabegesetz.html

Schaut Euch bitte den Link zur Seite von Aktion Mensch an und versucht Euch einen Eindruck zu verschaffen, welche Vor- und Nachteile das Gesetz bringen wird.

Selbstverständlich wird auch das Bundesteilhabegesetz Thema unseres Abends werden. In der Frankenpost vom Wochenende meldete sich Frau Scharfenberg (MdB) zum Gesetz kritisch zu Wort.
Sie kritisierte u.a. dass behinderte Menschen künftig nur noch eine Summe von 2600€ ansparen dürfen und dass Leistungen durch das neue Gesetz gekürzt oder sogar ganz weg fallen könnten.
Politsche Arbeit gibt es für uns genug und es ist wichtig, dass wir uns an der Diskussion beteiligen.
Karin Bernotat

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Sonderschüler verklagt NRW/ Elternvereine sagen: kein Einzelfall

mittendrin e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

Sonderschüler wider Willen verklagt NRW

Elternvereine: Nenad ist kein Einzelfall

Nenads Geschichte mutet unglaublich an: 11 Jahre lernt der Junge auf Schulen für geistig Behinderte – obwohl er durchschnittlich begabt ist. Jahrelang bittet er seine Lehrer immer wieder, auf eine normale Schule wechseln zu dürfen. Vergeblich. Erst kurz vor seinem 18. Geburtstag gelingt es mit Hilfe von Externen, auf eIne Schule zu wechseln, auf der ein Schulabschluss möglich ist. Jetzt verklagt Nenad das Land NRW.

Für dumm erklärt. Nenads zweite Chance
WDR Fernsehen, 20.10. 2016
22.40 bis 23.25

http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/fuer-dumm-erklaert-100.html

Ein besonders dramatischer Fall, aber kein Einzelfall – das sagen die NRW-Elternvereine für inklusive Bildung. Sie werfen dem Sonderschulsystem vor, bei der Rückführung der SchülerInnen in allgemeine Schulen zu versagen:

Erklärung der Elternvereine zum WDR-Film „Für dumm erklärt“, 20.10.2016

Wir Elternvereine in Nordrhein-Westfalen danken dem Westdeutschen Rundfunk, dass er mit dem Film „Für dumm erklärt“ das Schicksal all jener Kinder und Jugendlichen thematisiert, die aufgrund zweifelhafter Diagnosen mit dem Etikett „behindert“ versehen und in Sonderschulen beschult werden.

Der Fall des heute 19jährigen Nenad, der trotz normaler Begabung elf Jahre an Sonderschulen für Kinder mit geistiger Behinderung festgehalten wurde, ist ein besonders dramatischer Fall, aber nach der Erfahrung der Elternvereine kein Einzelfall. Jeder, der mit Sonderschulen zu tun hat, weiß, dass immer wieder Kinder, die in der Schule nicht „passen“, in sonderpädagogischen Verfahren zu einem Fall für die Sonderpädagogik erklärt und nicht selten auf Sonderschulen verwiesen wurden und werden.

Dieses Schicksal trifft Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Schwierigkeiten. Aus unserer Beratungsarbeit kennen wir zahlreiche Fälle, in denen Kinder aufgrund fehlender Sprachkenntnisse als minder begabt eingestuft werden. Auch Kinder aus wirtschaftlich und sozial benachteiligten Verhältnissen sind in der Gefahr, dass ihnen in der allgemeinen Schule eine zusätzliche Förderung verwehrt wird und sie stattdessen mit dem Etikett „behindert“ versehen werden. Selbst besonders begabte SchülerInnen sind sonderschulgefährdet, wenn sie als „anstrengend“ gelten oder wegen ständiger Unterforderung im Unterricht durch Verweigerungshaltung auffallen. Unsere Erfahrung zeigt: Ist ein Antrag auf Überprüfung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs erst einmal gestellt, werden die meisten der sonderpädagogischen Gutachter auch etwas „finden“.

Wir Elternvereine setzen uns für inklusive Bildung für alle Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen ein – auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Anlässlich des Films „Für dumm erklärt“ weisen wir jedoch auch darauf hin, dass die Sonderschulen in NRW auch Kinder und Jugendliche beschulen, die ihnen aufgrund von mangelhaften oder falschen Diagnosen zugewiesen worden sind.

Dabei zeigt der Fall Nenad beispielhaft, wie Sonderschulen bei der Rückführung von SchülerInnen auf allgemeine Schulen versagen – selbst wenn den Sonderpädagogen auffällt, dass eine Fehldiagnose vorliegt. Aus fachlichen Fehlern (Nichterkennen der Lernpotenziale, Anwenden ungeeigneter Diagnostiken) oder sachfremden Motivationen (vorgeblicher Fürsorge für Kinder in schwierigen Situationen) werden dann Kindern Bildungschancen vorenthalten. Die Folge sind zerstörte Bildungslaufbahnen. Wir sind erschüttert, dass selbst die zuständige Schulaufsicht im Fall des fälschlich als geistig behindert etikettierten Nenad (der inzwischen auf dem Weg zum Realschulabschluss ist) bis heute argumentiert, dass keine Fehler gemacht worden seien.

Dem Ruf exzellenter Fachlichkeit, der dem Sonderschulsystem in der öffentlichen und politischen Diskussion stets zugeschrieben wird, wird dieses Schulsystem in der Praxis nicht gerecht. Wir Elternvereine kritisieren das Sonderschulsystem seit Jahren nicht nur, weil es die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung der Gesellschaft entfremdet, sondern auch, weil es seine SchülerInnen nicht genug zum Lernen anregt und fordert. Nach wie vor verlassen zwei Drittel der SonderschülerInnen die Schule ohne Abschluss. Der WDR-Film illustriert nun erstmals eindrücklich, dass dies auch Kinder und Jugendliche betrifft, die in einer guten allgemeinen Schule einen normalen Schulabschluss hätten erreichen können.

Initiativkreis Gemeinsame Schule, Wuppertal

Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen Dorsten

Schule für alle e.V. , Hennef

Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Aachen e.V.

Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Bonn e.V.

Bielefelder Familien für Inklusion e.V.

mittendrin e.V., Köln

Elterninitiative Inklusion Bornheim

Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Kreis Borken

Gemeinsam Leben lernen e.V., Düsseldorf

Gemeinsam Leben Lernen e.V. – Hilden

Elterninitiative INKLUSION – HIER und JETZT ! e. V. , Leverkusen

Gemeinsam leben- gemeinsam lernen in Pulheim

igll – Initiative gemeinsam leben und lernen e.V.

Gemeinsam leben, gemeinsam lernen – Olpe plus .V.

Netzwerk Inklusion im Kreis Warendorf

VIBRA e.V. Ratingen

Bielefelder Initiative Eine Schule für alle

Kleeblätter 21 e.V., Mönchengladbach

Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen NRW e.V.

 

mittendrin e.V.
Luxemburger Straße 189
50939 Köln
0221/ 33 77 630

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